Mittwoch, 19. Juli 2017

#HiHo2017 - Beeindruckende Landschaften Teil 2

Für den folgenden Tag haben wir uns ein besonderes Schmankerl vorgenommen und freuen uns, dass auch das Wetter mitspielt: Die Isle of Skye steht auf dem Programm. Schon in Januar, als mit Erik Peters, dem Motorradreisenden, ein guter Bekannter von uns wieder einmal in der nahegelegenen Globetrotter-Filiale in Berlin-Steglitz einen Vortrag über seine Schottlandreise "Highlands and Islands" hielt, gab er uns den richtigen Hinweis mit:

http://motorradreisender.de/shop/blu-ray-highlands-islands-wo-schottlands-herz-am-lautesten-schlaegt-kopie/?v=3a52f3c22ed6


"Wer nicht viel Zeit hat, um Schottland zu entdecken, braucht eigentlich nur auf die Isle of Skye zu fahren, um dort von allem etwas vorzufinden".

Um eines vorwegzunehmen: Man darf Erik ruhig glauben, wenn er eine solche Empfehlung ausspricht...

Wir machen uns also im Laufe des Vormittags auf den Weg, um vom Camping Park Glen Nevis die Isle of Skye anzusteuern. Dabei haben wir die Wahl, ob wir etwa zweieinhalb Stunden zu unserem Special-Ziel auf der Insel fahren wollen. Als Alternative kommt die nur etwa einstündige Autofahrt bis Mallaig in Betracht, von wo wir bequem mit einer der Fähren der Caledonian MacBrayne Fährgesellschaft auf die Insel übersetzen können. 


https://www.calmac.co.uk/


Drei Gründe sprechen für diese Alternative: Die angenehme Unterbrechung der Autofahrt durch die Fährpassage, die freundliche Bereitschaft der Fährgesellschaft, uns bei unserer ursprünglichen Reiseplanung für das letzte Jahr zu unterstützen sowie die Möglichkeit, auf dem Weg nach Mallaig noch ein weiteres Highlight mitzunehmen. Was ich damit meine?


Nun, Fans von Harry Potter bekommen bei dem Glenifinnan Viaduct glänzende Augen. Und auch bei dem, was man im Film an Gleis 9 3/4 zu sehen bekommt, nimmt die Begeisterung nicht ab.


Ich will es kurz machen und lieber die Bilder für sich sprechen lassen: Wir passen den perfekten Augenblick ab, in dem der aus den Harry-Potter-Filmen bekannte historische Eisenbahnzug "The Jacobite" den Glenfinnan-Viaduct und damit in perfekter Filmkulisse überquert.


Aber damit nicht genug: Unsere Wartezeit auf die Fähre von Mallaig nach Armadale wird auch dadurch gefühlt verkürzt, dass wir am Bahnhof in Mallaig diesem cineastischen Monument hautnah begegnen und es selbst aus nächster Nähe in Augenschein und bei seinen Rangiermanövern beobachten können.

















Anschließend begeben wir uns auf die Fähre und lassen uns auf die Isle of Skye shippern, um unser nächsten Ziel anzusteuern, nämlich Simones "Must Have" auf diesem Roadtrip: Die Fairy Pools.


  



Dabei handelt es sich um einen Wasserlauf, der, über mehrere Kilometer hinweg, dem Berghang bergab folgend sich ins Tal ergießt und dabei immer wieder kleine Becken bildet.



Wir lassen unseren PKW auf einem kostenlosen Parkplatz des Fairy Pool Car Parks stehen und befinden uns damit genau am Beginn eines am Wasserlauf entlangführenden Wanderwegs. Hier müssen wir immer wieder mal über kleine Bäche hinwegklettern oder -hüpfen und sind froh, uns heute für wieder für unser wasserdichtes Schuhwerk von Haix und von Keen entschieden zu haben: Das macht einiges deutlich entspannter...























Anschließend cruisen wir noch ein wenig über die Insel, legen hier und da einen kurzen Stopp für einen kleinen Spaziergang ein und lassen sprichwörtlich die Seele baumeln: Hier auf der Isle of Skye fühlen wir uns im "wirklichen" Schottland angekommen. Erik, unsere nächste Schottland-Reise wird Deiner Empfehlung folgend vor allem in Richtung Westcoast gehen und vor allem die Isle of Skye beinhalten: Wieder einmal hast Du uns aus der Seele gesprochen.

Nach diesem Höhepunkt wissen wir, dass die Zeichen nun auf Abschied und Rückreise stehen. Als wüsste es das Wetter auch, werden wir am folgenden Morgen von dem tropfenden Geräusch auf das Caravan-Dach klatschender Regentropfen geweckt: Ein Geräusch, dass uns lange über diesen Tag begleiten soll.

Wir raffen unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg in südlicher Richtung, um unser letztes Zwischenziel in Schottland, den Red Deer Village Holiday Park, einem weiteren Park der Thistle-Parks, in Glasgow anzusteuern. Leider begleitet uns der Regen während der kompletten Tour entlang des Loch Lommond und lässt uns auf der schmalen Uferstraße hinter einem Schwerlaster nicht aus seinen Fängen.









Da der Regen auch in Glasgow so gar nicht aufhören mag, sind wir den Betreibern des Red Deer Village Holiday Parks außerordentlich dankbar, dass sie uns einen speziellen Stellplatz reserviert haben: Bis zum Eingang der außergewöhnlich sauberen und gepflegten Sanitärräume haben wir nicht mal zehn Meter zurückzulegen und können diese somit auch fast trockenen Fußes erreichen.

Zwar gibt es am Rande des Parks eigentlich etwas schönere Stellplätze auf Rasenflächen, aber an diesem wirklich grausigen Tag hätte man uns keinen größeren Gefallen tun können: Herzlichen Dank für diese Weitsicht und Freundlichkeit!


Ein kleines Problem allerdings ließ sich vor Ort nicht lösen: Wir müssen ohne Strom auskommen. Und das, ohne dass wir den Grund dafür herausbekommen. Da alle anderen Camper um uns herum kein Problem mit dem Strom haben, scheint die Ursache in unserem Kabel oder unserem Hobbynator zu liegen... So ein Mist. Um es vorweg zu nehmen: Wieder daheim gibt es mit dem gleichen Kabel kein Problem mit der Stromversorgung unseres Caravans, was die ganze Situation für uns noch mysteriöser erscheinen lässt.


Aber wie so oft, haben auch auf den ersten Blick weniger schöne Situationen dann doch etwas Positives: Schon während der gesamten Reise haben wir uns mehrfach gefragt, wie uns das passieren konnte: Von mehreren Herstellern sind wir ja mit verschiedenen Testexemplaren unterschiedlichster Lampem ausgestattet worden: Camping-Lampen von Varta, einer Taschenlampe und einer Stirnlampe von Nextorch sowie einer Stirnlampe von LEDlenser, ohne dass wir bislang all diese Produkte ausprobieren konnten. Warum?





Nun, wir sind exakt über den Zeitpunkt der Sommersonnenwende unterwegs und erleben damit die längsten Tage und kürzesten Nächte in einer ziemlich nördlich gelegenen Region. Da hätte uns Schlaubergern auch schon einmal VOR der Reise auffallen dürfen, dass wir wahrscheinlich kaum eine Gelegenheit bekommen würden, die verschiedenen Lampen bei der zu erwartenden Helligkeit im Einsatz zu testen... Wer denken kann ist klar im Vorteil...



Nun, die fehlende Stromversorgung bei strömendem Regen in Glasgow führt dann dazu, dass wir zumindest die beiden Camping-Lampen in unserem Caravan einsetzen können und uns somit auch spät abends nicht im Finsteren bewegen müssen. Genau deswegen haben wir uns auch zusammen mit dem Hersteller dazu entschlossen, im Anschluss an unsere Reise eine Verlosung unter unserern Leserinnen und Lesern zu veranstalten, bei der ein originalverpacktes Exemplar eines der von uns genutzten Modelle gewonnen werden kann. Das gleiche gilt übrigens auch für ein Exemplar der von uns an diesem Abend ausgiebig genutzten Powerbanks... Aber dazu in ein paar Tagen mehr; wer Interesse hat, sollte unsere Kanäle - auch in den sozialen Netzwerken von Facebook, twitter, GooglePlus und instagram - im Auge behalten...

Am frühen Abend gibt es dann doch den berühmten Silberstreif am Horizont: Es hört auf zu regnen und wir können uns ein wenig in der Stadt umsehen. Und dabei geschieht etwas - jedenfalls für mich - Merkwürdiges:



Schon vor der Reise hat uns Tino, unser "Jugi" nach einer mit der Schule nach Glasgow erfolgten Reise von dieser Stadt vorgeschwärmt und uns fest versichert, wir würden sie toll finden. Ich persönlich, habe das im Vorfeld ein wenig in den Bereich des Möglichen aber wenig Wahrscheinlichen geschoben: Zu oft finden Tino, den ich wirklich sehr mag und schätze, und ich zu unterschiedliche Dinge und Situationen toll, bemerkenswert, spektakulär oder sonstwie besonders. Das macht auch nichts, ist dies doch den unterschiedlichen Geschmäckern geschuldet und ein Stück weit Ausdruck der möglichen Bandbreite, was Menschen berühren und begeistern kann.










Aber nach unserer Stippvisite in Glasgow muss ich zugeben: Mich hat Glasgow total angefasst, berührt und gefällt mir tatsächlich noch besser als das (mir etwas zu) touristisch geprägte Edinburgh am Beginn unserer Reise. Irgendwie wirkt Glasgow auf mich bodenständiger, ehrlicher und ist unbedingt eine Reise wert, auch wenn wir leider nur ein kurzes trockenes Zeitfenster abpassen...















Am folgenden Tag nehmen wir dann direkt und ohne Umwege wieder Kurs auf Newcastle, um dort wieder auf der Fähre der DFDS Seaways einzuchecken und uns heimwärts zu bewegen.



Damit geht ein Roadtrip in ein Land voller landschaftlicher Besonderheiten, freundlicher Menschen und historisch geprägter Vielfals an Burgen, Schlössern, Kirchen und Kathedralen zu Ende. Wir nehmen vielfältige Eindrücke mit und sind uns sicher: Schottland wird uns wieder sehen. Dann allerdings speziell der Bereich der Westküste, die uns besonders angesprochen hat und die stärksten Sehnsüchte geweckt hat.



Uns begleiten die Erinnerungen an freundliche, uns zugewandte Menschen, nicht nur aber auch und vor allem auf den Camping-Plätzen, die wir besuchten: Hier können wir trotz der Unterschiedlichkeit der verschiedenen Locations wirklich jeden empfehlen und würden selbst auch unbedingt jeden wieder aufsuchen, wenn es uns noch einmal dort in die jeweilige Nähe verschlägt.

In den nächsten Tagen werden wir dann hier auf umgeSEHen.eu auch noch nach und nach unsere Erfahrungen mit den unterwegs getesteten Produkten dokumentieren. Wer sich dafür interessiert, schaut am besten immer mal wieder hier auf www.umgeSEHen.eu vorbei, wird Fan von uns auf Facebook oder folgt uns auf twitter, GooglePlus oder instagram.

Wer sich für weitere Informationen zu unserer Route, unseren Erfahrungen oder wozu auch immer interessiert, kann sehr gerne mit uns Kontakt aufnehmen: Schottland gehört definitiv zu den Must-Haves der europäischen Reisewelt, egal ob mit dem Caravan, dem Wohnmobil oder welchem anderen Reisemittel. Und der Aufwand für die Anreise ist nicht nur mit dem Flugzeug, sondern insbesondere auch mit der Fähre von Amsterdam aus mit wenig Aufwand machbar und unbedingt empfehlenswert.







Sonntag, 16. Juli 2017

#HiHo2017 - Beeindruckende Landschaften Teil 1

Von Blair Atholl aus soll es weiter nach Norden gehen, die Frage ist nur, auf welcher Route? Die direkte Verbindung nach Inverness, unserem nächsten Zwischenstopp, würde über die A9 führen. Wir entscheiden uns aber lieber für die landschaftlich vielversprechende Route nordostwärts über Braemar. 



Diese führt uns über kleine und schmale Straßen unter anderem durch das Glenshee Ski-Gebiet und dort am Cairnwell-Pass sogar über die höchstgelegene Straße Großbritanniens. Das ist zwar für unser Zugfahrzeug eine Aufgabe, aber wir werden mit tollen Aussichten entschädigt.











Überhaupt zeigt uns Schottland auf dieser mitten durch den Cairngorm National Park führenden Route erstmals seine Pracht und Besonderheit, seine besondere Stimmung, die nicht nur durch unterschiedlichste Grün-Töne hervorgerufen wird.



Wir genießen diese Fahrt und halten immer wieder an einer der zahlreichen Haltebuchten am Straßenrand an, manchmal um ein Foto anzufertigen, manchmal auch nur, um einfach den Anblick, den Moment und die Ruhe zu genießen.




Irgendwann erreichen wir dann Inverness, die Hauptstadt der Highlands, und kommen dann auf dem Torvean Caravan Park, direkt am Caledonian Canal gelegen auf. 


  
Hier werden wir äußerst freundlich von Daniel, dem Eigentümer, begrüßt und dürfen auf dem gepflegten Rasen eines sehr großen Stellplatzes unser Quartier aufschlagen.









Neben der gepflegten Anlage macht diesen Campingplatz auch vor allem seine Lage aus: Auf dem gut ausgebauten Weg direkt am Kanal entlang lässt es sich wunderbar spazieren gehen oder auch mit dem Fahrrad den Weg nach Inverness zurücklegen. 

 
Genau gegenüber kann man außerdem eine Rundfahrt mit Jacobite Cruises zu dem nahegelegenen Loch Ness buchen. 



Bald stöbern wir in unseren leichten Wander-Halbschuhen von Keen und Haix durch die engen Gassen von Inverness und werden oftmals schon aus einiger Entfernung von der in den Pubs bereits am Nachmittag anzutreffenden Live-Musik angezogen. 




 



Nachdem wir unsere Fahrräder von den Strapazen des bisherigen Transports bei Wind und Wetter auf dem PKW-Dach dank der praktischen Pflegemittel von Ballistol befreit haben, verbringen wir ein wenig Zeit auf unseren Rädern. 



Wir erkunden einen Teil des Nordseeküstenradwegs, den wir aus dem gleichnamigen Reiseführer kennengelernt haben, und erfreuen uns nach mehreren Tagen im Landesinnern nun wieder an der Wassernähe und der für uns besonderen Faszination, die davon immer ausgeht. Aber auch eine Wanderung durch die südwestlich von Inverness gelegenen Moore und Wälder verschafft uns etwas Bewegung.




Zwei Tage später verabschieden wir uns wieder von unserem freundlichen Gastgeber und steuern wir unser Gespann wieder südwärts. Es geht nun entlang des Loch Ness und vorbei an Urquhart Castle an den Fuße des Ben Nevis: 



Von Fort William aus führt das kleine Tal Glen Nevis dem Lauf des gleichnamigen Flusses folgend direkt zum mit etwa 1344 m höchsten Berg Großbritanniens. Hier finden wir im Glen Nevis Caravan Park wiederum einen wunderbaren Platz, um die folgenden drei Nächte zu verbringen.




 
Der weitläufige und ebenfalls sehr gepflegte Campingplatz besticht zudem durch einen außergewöhnlich gut sortierten Shop und sehr hilfsbereite Beschäftigte. Tatsächlich erwischen wir hier einen der ganz wenigen Regentage unserer Reise und können tatsächlich einen halben Tag deswegen nichts unternehmen.



Also nutze ich die Zeit und befasse mich mit dem Wanderführer "Schottland" vom Bergverlag Rother sowie dem Wanderführer "Schottland - West Highland Way"  vom Conrad-Stein-Verlag: Es ist ja wohl selbstverständlich, dass ich nicht am Fuße des Ben Nevis sein kann, ohne ihn zumindest teilweise zu erkunden.

Beide Reiseführer warnen ausdrücklich vor den oftmals schnell wechselnden Witterungsverhältnissen auf dem Gipfel des Ben Nevis sowie der Gefahr, durch relativ gutes Wetter zu Beginn der Wanderung nicht ausreichend warme und wasserfeste Kleidung für den Aufstieg dabei zu haben. Nun gut, das mit dem guten Wetter zu Beginn der Wanderung dürfte mir wohl eher nicht passieren...



Gegen Mittag hört der Dauerregen dann auf und ich muss mich nun entscheiden, ob ich mich auf den mit etwa 8 Stunden Dauer angegebenen Weg zum Gipfel des Ben Nevis mache oder ob ich dem Verlauf des Tals folge, um mehrere hintereinanderliegende Wasserfälle zu erkunden. Wohl wissend, dass am heutigen Tage der Gipfel für mich wohl nicht zu schaffen sein wird, kann ich aber dennoch nicht anders, und starte den durchaus anspruchsvollen Aufstieg über den teilweise recht steilen und unwegsamen, durch große Steinblöcke geprägten Weg.









Während ich zunächst lediglich in meinem Páramo-Wanderhemd unterwegs bin, danke ich schon bald den Warnungen meiner Wanderführer: Bald bläst ein heftiger Wind den Hang hinunter und bringt reichlich kalte Luft mit sich: Zeit, die Páramo Men`s Alta III Jacke aus meinem Vaude-Rucksack Wizard 24.4 zu holen und überzuziehen. 



Auch meine neue Errungenschaft, mein Tilley Hiker`s Hat, will nun mit beiden Bändern am Kopf gesichert sein, soll nicht ein Segelflug entlang des Südhangs von Ben Nevis die Folge sein.



Mein Ziel an diesem Tag ist das Erreichen der Nebeldecke, die ich auf ungefähr der halben Höhe erwarte. Zu meinem Glück wird das Wetter während meiner Wanderung zunächst etwas besser und die Nebeldecke steigt ein paar Meter auf. Als ich sie dann nach etwas mehr als 700 Metern Höhe erreiche (wenn ich den Höhenangaben meiner Tracking-App von Outdooractive glauben darf), merke ich, dass auch meine Kräfte beginnen nachzulassen: 



Einige zwischendurch eingenommene Snacks und so manche Trinkpause - Simone hatte mir dankenswerterweise neben Wasser in der Hydro Flask Trinkflasche auch heißen Tee in der Microlite 500 von GSI Outdoor mitgegeben - können meinen Energieverbrauch nicht vollständig kompensieren. Und immerhin wartet ja auch noch der Abstieg, der manchmal kräftezehrender als der Aufstieg sein kann.

Dieser lässt sich dann doch leichter absolvieren als gedacht, würde sich nicht gegen Ende meiner Wanderung das Wetter doch noch einmal zu einer Kehrtwende entscheiden. Zwar absolut trocken unter meiner Páramo-Jacke, merke ich aber, dass die den ganzen bisherigen Weg von mir als so bequem und angenehm zu tragenden Wanderstiefel von Keen doch noch eine kleine Schwäche zeigen: Nasse Steine mögen sie nicht so besonders und fordern von mir auf den letzten paar hundert Metern Abstieg noch einmal volle Konzentration, um nicht unsanft auf dem Hosenboden zu landen.



Letztendlich komme ich doch noch gut wieder im Glen Nevis Caravan Park an und reihe mich in die Riege derjenigen ein, denen bei ihrem ersten Versuch eine Komplettbesteigung des Ben Nevis nicht gelungen ist.